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Die Malteser in Konstanz

SÜDKURIER Konstanz: Zufriedenheit nach Konstanzer Weinfest

31.07.2017

Tausende Besucher haben in den vergangenen Tagen meist friedlich auf dem Stephansplatz in Konstanz die 41. Ausgabe des Weinfestes gefeiert. Die Veranstalter sind mit dem Verlauf zufrieden. Zuvor gab es Diskussionen wegen hoher Sicherheitsauflagen.

Tausende Besucher feierten vier Tage lang beim Konstanzer Weinfest auf dem Stephansplatz. Die Veranstalter Stefan Müller und Claudio Sama sind erleichtert, dass die Veranstaltung stattfinden konnte, und zufrieden mit dem Verlauf des Festreigens. „Es hat alles funktioniert.“

Eigentlich hatte niemand wirklich damit gerechnet, dass das Weinfest nicht stattfinden könnte. „Es ist eine feste Institution, die zu Konstanz gehört. Es ist gut, dass sich entsprechende Personen eingeschaltet haben und in wenigen Tagen einen Sanitätsdienst auf die Beine gestellt wurde“, sagt Standbetreiber Marcus Glöckler. Der Besucherandrang beweise den Stellenwert der Veranstaltung. Das Fest sei wichtig. Nicht nur die Stadt profitiere durch die Steuereinnahmen, auch die Vereine benötigten die Einnahmen, um sich finanzieren zu können. Gleichzeitig lobt Glöckler, der das Suserfest organisiert, die offene und lösungsorientierte Arbeit der Veranstalter. „Das Weinfest ist wirklich gut organisiert. Ich weiß es vom Suserfest, auch da werden immer größere Prügel von der Stadt reingelegt“, so Glöckler.

Das Konstanzer Weinfest hat Tradition. „So etwas sterben zu lassen, geht gar nicht. Wir haben Stammkunden, die kommen jeden Tag“, sagt Standbetreiber Stephan Düringer von der Spitalkellerei Konstanz. Auf annähernd 800 Jahre Weinbautradition könne man zurückblicken. Das Weinfest sei die Gelegenheit, "die verschiedenen Weine zu probieren und sich kennenzulernen", so Düringer. Das 41. Weinfest sei sehr schön gewesen. „Friedlich, stimmungsvoll und das ideale Wetter, um Weine zu probieren“, so Düringer, der auch auf die Arbeit der Organisatoren zu sprechen kommt.

„Sie machen uns Standbetreibern das Leben leicht und halten uns den Rücken frei. Wir kommen her, bauen auf, dekorieren, bauen ab und haben viel Spaß gehabt“, skizziert Stephan Düringer und fügt an: „Man ist oft schnell mit der Kritik, aber man muss auch mal die andere Seite sehen.“

Insgesamt sind Stefan Müller und Claudio Sama mit dem Verlauf des viertägigen Festreigens zufrieden. „Wider Erwarten hatten wir ein sehr gutes Weinfest-Wetter. Die Stimmung war super und die Besucher waren sehr angenehm“, schildert Sama, der von einem friedlichen Fest mit geringfügigen Vorkommnissen spricht. Der Sanitätsdienst, der von DRK, Malteser und Johanniter geleistet wurde, habe sehr gut funktioniert. „Wir sind das erste Mal beim Konstanzer Weinfest dabei“, berichtet Andreas Bach, stellvertretender Dienststellenleiter der Johanniter Singen. „Die Vernetzung ist schön, denn im Katastrophenschutz arbeiten wir alle zusammen. So lernen wir uns noch besser kennen.“ Andreas Bach geht davon aus, dass künftig Sanitätsdienste häufiger gemeinsam von mehreren Hilfsorganisationen geleistet werden.

"Wie jedes Jahr war es ein eher friedliches Fest. Einsatzmäßig war aber einiges zu tun“, schildert Dennis Bücker, Leiter des Sanitätswachdiensts der Malteser. Dabei handelte es sich vorwiegend um leichtere Verletzungen, beispielsweise verursacht durch Glasscherben. Insgesamt bilanziert Alex Schroff, Bereitschaftsleiter des DRK Ortsvereins Konstanz, 117 leichtere Hilfeleistungen und neun Transporte ins Klinikum Konstanz über alle vier Tage hinweg. Insbesondere am Samstagabend seien die Einsatzkräfte stark gefordert und das Durchkommen durch die Menschenmenge schwierig und zeitraubend gewesen.

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