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Die Malteser in Konstanz

SÜDKURIER Konstanz: Malteser Socialday - Unternehmen hilft dem Chérisy-Kinderhaus

29.09.2017
Bedifol-Mitarbeiter (in weißen T-Shirts) engagieren sich beim Malteser Social Day für das Chérisy Kinderhaus. Bild: Nikolaj Schutzbach
Bedifol-Mitarbeiter (in weißen T-Shirts) engagieren sich beim Malteser Social Day für das Chérisy Kinderhaus. Bild: Nikolaj Schutzbach

Mitarbeiter eines Unternehmen engagieren sich auf ungewöhnliche Weise für die Maltester-Einrichtung: Sie bauen eine Bobby-Car-Bahn und bringen den Garten auf Vordermann.

"So aufgeräumt war der Garten noch nie", sagt Erzieherin Anna Meier vom Chérisy-Kinderhaus der Neuen Arbeit. Dies hat sie zehn Mitarbeitern des Unternehmens Bedifol, das display- und Blickschutzprodukte herstellt, zu verdanken. Diese engagieren sich beim Malteser Social Day (MSD) und tauschten für einen Tag den gewohnten Arbeitsplatz für ein Engagement in einer sozialen Einrichtung. "Wir bringen sie zusammen", beschreibt Hermann Pretzel von den Maltesern seine Aufgabe.

"Ich habe mitgeholfen einen alten Zaun abzubauen und mit einem Rechen Laub zusammengekehrt", erzählt Key-Account-Managerin Melita Zivoder. "Ich habe mich gefragt, ob die Kinder wohl froh sind, wenn das Laub weg ist? Die spielen ja gerne mit den Blättern und Stöckchen", sagt sie nachdenklich. "Aber es gibt ja bald neue." Jedenfalls: "Diese Arbeit hier ist ein schöner Unterschied zum Büro." Grundsätzlich sei sie gerne sozial engagiert, aber wegen des Vollzeitjobs und ihres Kindes bleibe selbst an den Wochenenden wenig Gelegenheit. Für ein regelmäßiges Engagement fehle ihr einfach die Zeit. Daher finde sie solch eine Einmalaktion eine sehr schöne Idee. "Ich wüsste nicht, wo ich sonst bei so etwas mitmachen könnte."

"Wir hatten kein Problem Freiwillige zu finden", sagt Bedifol-Geschäftsführer Thomas Berkenkämper zufrieden. "Ich war gleich Feuer und Flamme", erklärt seine Assistentin Marina Klug. "Soziale Projekte habe ich schon immer gerne gemacht. Neben dem Beruf ist es schwierig, daher ist das eine gute Gelegenheit", erzählt Marketingmitarbeiterin Nadine Bentrup.

Nach dem Aufräumen werden die Mitarbeiter in ihrem Schwung plötzlich gestoppt. Für den Bau einer Bobby-Car-Bahn sind weder Material noch Werkzeuge organisiert. "Wir improvisieren", sagt Thomas Berkenkämper trocken. Zusammen mit den Maltesern und dem Kinderhaus klappt es. Ein Erdhaufen ist zu Fuß mit Schubkarren zu erreichen, ein Rüttler zum Feststampfen wird gebracht. Das vorgesehene Tagespensum kann nun doch geschafft werden.

Weitere Informationen

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