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Die Malteser in Konstanz

SCHWAEBiSCHE Zeitung Aulendorf: Malteser starten mit neuer Rettungswache in Aulendorf

20.01.2018
Der Malteser Hilfsdienst hat 1. Januar seine Rettungswache in der Hasengärtlestraße in Aulendorf in Betrieb genommen. (Foto: Malteser )

In der Hasengärtlestraße sind nun ein Rettungswagen und ein Krankenwagen stationiert.

Aulendorf sz/kik. Der Malteser Hilfsdienst hat 1. Januar seine Rettungswache in Aulendorf in Betrieb genommen. In der Hasengärtlestraße sind ein Rettungswagen und ein Krankenwagen stationiert, die seither täglich im Einsatz sind. Durch die Eröffnung der neuen Rettungswache wird ein Rettungswagen die Einsatzstellen in Aulendorf und Umgebung künftig deutlich schneller erreichen als bisher, teilen die Malteser mit. Bislang mussten Rettungswagen aus Altshausen oder Bad Schussenried angefordert werden.

Laut dem baden-württembergischen Rettungsdienstgesetz muss Hilfe möglichst nach zehn Minuten, höchstens aber nach 15 Minuten vor Ort sein. Das gilt für Rettungswagen und Notarzt. Ein Gutachten konnte laut Pressemitteilung der Malteser nachweisen, dass die gesetzliche Hilfsfrist in einigen Bereichen des Landkreises Ravensburg bisher teilweise nicht mehr eingehalten werden konnte. Daher wurden dieses Jahr neue Rettungswachen und zusätzliche Fahrzeuge eingeführt.

Die neue Rettungswache Aulendorf wird nun vorerst zwölf Stunden täglich besetzt sein. „Die neue Rettungswache bedeutet für die Aulendorfer Bevölkerung einen zusätzlichen Sicherheitsgewinn und wir Malteser freuen uns, diese Aufgabe zu übernehmen“, so Jürgen Raupp, Bezirksgeschäftsführer der Malteser im Bezirk Bodensee

 Entlastung für Helfer-vor-Ort-Gruppe

Für die aktuell fünfköpfige Aulendorfer Helfer-vor-Ort-Gruppe (HVO) bedeutet die neue Rettungswache eine deutliche Entlastung. Denn die Helfer zwischen 25 und 65 Jahren waren oft als Erster vor Ort, denn bislang musste der Rettungswagen aus Altshausen und Bad Schussenried angefordert werden. „Wir sind das Bindeglied zwischen Ersthelfer und Rettungsdienst“, sagt Manfred Hügler, DRK-Vereinsvorsitzender und Bereitschaftsleiter

Auch trotz der neuen Rettungswache werden sie auch weiterhin zur Verfügung stehen. Allein seit 1. Januar wurden die Helfer parallel acht- bis zehnmal angefordert. „Wenn die Malteser gerade im Einsatz sind oder zeitversetzt ein Notfall stattfindet, rücken wir aus“, erklärt Hügler.

Mehr als 400 Einsätze hatte die HVO im vergangenen Jahr. „Die Tendenz war in den vergangenen Jahren steigend. Das liegt vor allem daran, dass die Stadt gewachsen ist. Ich gehe davon aus, dass das nun mit der neuen Rettungswache deutlich weniger für uns werden wird“, sagt Hügler. Da die Sanitäter der Helfer-vor-Ort-Gruppe voll berufstätig sind, seien die ehrenamtlichen Einsätze bei Tag und bei Nacht schon ein großer Zeitaufwand.

 

 

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