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Die Malteser in Konstanz

SCHWAEBISCHE Zeitung Ravensburg: „Meine Welt in Farben“ wartet noch auf Käufer

01.06.2018
Oberbürgermeister a.D. Hermann Vogler (zweiter von links) begrüßt die fünfköpfige Delegation aus Weißrussland, die zur Benefiz-Versteigerung der Malteser nach Ravensburg gekommen ist, rechts Norbert Scheffler, Stadtbeauftragter Malteser Ravensburg (Foto: Helmut Voith)

Mit einer Wohltätigkeitsauktion zugunsten der Sozialzentren in Krupki und Nesvizh ist am Mittwochabend die Ausstellung von Bildern behinderter Künstler aus Weißrussland im Heilig-Geist-Spital zu Ende gegangen. Dank der erfolgreichen Zusammenarbeit der Malteser Ravensburg mit der Caritas Minsk-Mogilev war die Ausstellung „Meine Welt in Farben“ mit fünfzig Bildern behinderter Jugendlicher nach Ravensburg gekommen und am 3. Mai von Alt-Ministerpräsident Erwin Teufel eröffnet worden. Zum Abschluss sollten die noch nicht verkauften Bilder versteigert werden.

Noch einmal ist eine fünfköpfige Delegation aus Weißrussland aus diesem Anlass angereist und blickte ebenso wie Norbert Scheffler, der Stadtbeauftragte der Malteser Ravensburg, etwas enttäuscht auf die spärlichen Besucher, die trotz zweihundert versandter Einladungen wie auch Mitteilungen in der „Schwäbischen Zeitung“ und bei „Radio7“ den Weg ins Heilig-Geist-Spital gefunden hatten.

Nachdem Scheffler die „kleine, ganz erlauchte Gruppe“ begrüßt hatte, dankte Bruder Andrei Zhylevich im Namen der Caritas Minsk-Mogilev und der sozialen Zentren von Krupli und Nesvizh, deren Leiterinnen mitgekommen waren, für die Einladung und erinnerte an den Wert des Kunstprojekts für die jungen Künstler, die ihre Seele und ihre eigene Welt in die Bilder legen würden. Als Auktionator begrüßte Oberbürgermeister a.D. Hermann Vogler seinerseits die Gäste und die „lieben versprengten Ravensburger“. Er erinnerte an die tragische Vergangenheit, die die Heutigen als Verpflichtung sehen sollten. Dankbar verwies er auf die Hilfsprojekte der Malteser, in denen die Behinderten sich von der Seele malen würden, was sie in Worten nicht ausdrücken könnten: „Wir sind gut beraten, so etwas zu unterstützen.“ Die Ausstellung hätte mehr Zuspruch verdient, sagte er, zumal die Bilder einen besonderen emotionalen Wert hätten.

1200 Euro kommen zusammen

Etwa fünfzehn Bürger hatten bis dahin Bilder gekauft. Auch wenn der Kreis für eine echte Auktion zu klein war, unternahm Vogler doch einen Rundgang und erinnerte daran, wie viel mehr das dafür eingesetzte Geld in Weißrussland wert sei. Dank Engelszungen haben dann doch noch weitere neun Bilder ihre Käufer gefunden, so dass rund 1200 Euro zusammengekommen sind. Die übrig gebliebenen Werke sollen in Ravensburg bleiben und von den Maltesern bei nächster Gelegenheit wieder zum Verkauf angeboten werden.

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