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Die Malteser in Konstanz

SCHWAEBISCHE Zeitung Weingarten: Malteser haben beim Aletsch-Halbmarathon „extrem viel zu tun“

02.07.2019
Christoph Huchler, Norbert Scheffler, Udo und Maria Blaseg sowie Vitus Graf von Waldburg-Zeil (von links) haben den Schweizer Samariterverein beim Aletsch-Halbmarathon sanitätsdienstlich unterstützt. (Foto: Malteser

Zum dritten Mal haben die Weingartener Malteser den Schweizer Samariterverein auf der Bettmeralp bei der Durchführung des jährlich stattfindenden Aletsch-Halbmarathons, dem Laufklassiker im Unesco-Welterbe, unterstützt. Ihre Aufgabe war die Mithilfe zur Sicherung des Sanitätsdienstes und Versorgung der 3000 Läufer aus ganz Europa, teilen die Malteser mit.

Am Samstagmorgen machten sich die Helfer auf die Reise zur Bettmeralp. Eile sei geboten gewesen, da die Strecke um den Furka-Pass wegen der Tour de Suisse und die Bahnverladung zwischen Realp und Oberwald am Mittag gesperrt wurde. Am Abend trafen sich die Helfer des örtlichen Samaritervereins mit den Maltesern zur Einweisung in die Rettungsrucksäcke und Einsatzplanung für den Tag des Halbmarathons am Sonntag. Dabei haben die Läufer über die Distanz einen Höhenunterschied zwischen dem Start in Bettmeralp und dem Ziel auf dem Bettmerhorn von 700 Metern zu bewältigen.

„Wir hatten dieses Jahr extrem viel zu tun“, resümierten Kreisbeauftragter Udo Blaseg und Stadtbeauftragter Norbert Scheffler. „Viele Läufer waren auf den Wetterumschwung von eher kühlen Temperaturen auf die dann doch 25 Grad auf dem Gipfel schlecht vorbereitet und hatten zu wenig getrunken und gegessen“, ergänzten sie. So hätten sie zwei Läufer nach ernsten Kreislaufproblemen mit der Seilbahn zurück ins Tal begleiten müssen. Auch Muskelkrämpfe und Schürfwunden nach Stürzen auf der Strecke hätten versorgt werden müssen.

Mehr als 2000 Rettungsdecken wurden nach dem Zieleinlauf an die Teilnehmer zum Wärmeerhalt verteilt, damit diese bei immer wieder auffrischendem Wind nicht auskühlten. Nach Beendigung des Einsatzes am Nachmittag konnte die Malteser nach eigenen Angaben aber beruhigt feststellen, dass der bereit gestellte Helikopter zum eventuellen Patiententransport nicht gebraucht wurde.

Übrigens: Der Sieger des Halbmarathons, Robbie Simpson aus Großbritannien, absolvierte die Strecke in 1:35:02 Stunden. Bei den Frauen gewann Sarah Tunstall, ebenfalls aus Großbritannien, in 1:48:22 Stunden.

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